The Lahr von Leitis Academy & Archive
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The Bridge Journal
 
 
News von The Lahr von Leitis Academy & Archive
 
Donnerstag, 30. März 2017 um 12.00 Uhr
The Lotos Club
5 East 66th Street
New York, NY 10065
Verleihung des 30. Erwin Piscator Preises
(der Erlös dient zur Förderung des internationalen Bildungsprogramms von Elysium und The Lahr von Leitis Academy & Archive)
Der Regisseur und künstlerische Leiter des New York Theatre Workshop James C. Nicola erhält den Erwin Piscator Preis für seine Verdienste, Stücke von Dramatikern auf die Bühne zu bringen, deren Visionen uns inspirieren und herausfordern. Nicola begann seine Laufbahn als Besetzungschef des Public Theater unter dem legendären Joseph Papp. In den 1980er Jahren arbeitete er als Regisseur am Arena Stage in Washington, D.C. Seite 1988 ist er Intendant des New York Theatre Workshop, eines der besten Off-Broadway-Theater, das sich zur Aufgabe gemacht hat, neue Autoren zu fördern und ihre Stücke aufzuführen. Unter der Ägide von James C. Nicola wurde Jonathan Larsons innovatives Musical „Rent“ und Rebecca Gilmans Bühnenfassung von Carson McCullers Roman „The Heart is a lonely Hunter“ uraufgeführt.
Die Mäzenin Marina Kellen French wird für ihre Förderung von Kunst, Kultur und Bildung mit dem Piscator Ehrenpreis in Erinnerung an Maria Ley Piscator ausgezeichnet. Sie ist Trustee der National Gallery in Washington, D.C., des Metropolitan Museum of Art in New York, und der Carnegie Hall in New York City. Außerdem ist sie Trustee der American Academy in Berlin, die in dem Haus am Wannsee untergebracht ist, wo ihre Mutter Anna-Maria Kellen ihre Kindheit verbrachte.
Des weiteren ist Marina Kellen French seit 37 Jahren Mitglied des Vorstandes der Metropolitan Opera in New York und ein Life Trustee der Morgan Library und des Rundfunksenders Channel 13.
Eintritt: $ 350 (der steuerlich absetzbare Spendenanteil beträgt $ 240)
Für weitere Informationen und um eine Einladung zugeschickt zu bekommen, kontaktieren Sie bitte Michael Lahr per eMail.
 
Donnerstag, 16. Februar 2017 um 19.30 Uhr
Austrian Cultural Forum
11 East 52nd street
New York, NY 10022
Leid und Sehnsucht im Exil
Stefan Zweig und Frédéric Chopin – eine musikalisch-literarische Collage
Am 22. Februar jährt sich der Todestag von Stefan Zweig zum 75. Mal. Verzweifelt und deprimiert über den fortschreitenden Krieg und die Zerstörung Europas, beging Zweig gemeinsam mit seiner Frau Selbstmord im brasilianischen Exil.
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges warb Zweig in zahlreichen Vorträgen für seinen Traum, die Welt auf humanistischen Tugenden neu aufzubauen. Geprägt vom Geist und Werk des Erasmus von Rotterdam, zutiefst überzeugt von der inneren persönlichen Freiheit des Menschen und beseelt vom europäischen Gedanken, setzte Zweig sich ein für ein geistig geeintes Europa, in dem Nationalismus und Revanchismus keinen Platz haben sollten.
In einem Brief an Richard Strauss schrieb Zweig einmal: „Allen wirklichen Kunstwerken wohnt die Kraft inne, Widerstände zu besiegen.“ Zweig war Realist genug, um zu sehen, wie die Welt um ihn herum wirklich war. Doch er bleibt nicht bei der Abbildung dieser erlebten Welt stehen. Seine Bücher treiben uns an, Energien zu entwickeln zur Beseitigung der geschilderten Missstände. Jede Zeile fordert uns als seine Leser heraus, die eigene Trägheit des Herzens zu überwinden.
Ein Jahrhundert früher hatte der Komponist Frédéric Chopin ebenfalls das Leid und die Sehnsucht eines Lebens im Exil durchlitten. Besonders in den mehr als 60 Mazurkas, Stücken, die auf dem traditionellen polnischen Tanz basieren, brachte Chopin sein Heimweh nach seinem polnischen Vaterland zum Ausdruck, das er 1830 im Alter von 20 Jahren verlassen hatte. Kurz danach kam es zum November-Aufstand, der wenig später blutig niedergeschlagen wurde. Chopin litt darunter sehr. Er würde nie mehr nach Polen zurückkehren.
Nach kurzen erläuternden Einführungen wird Pianist Marjan Kiepura vier berühmte Kompositionen Chopins, darunter zwei Mazurkas, interpretieren.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Gregorij H. von Leitis
Eintritt: frei – Reservierungen sind erforderlich und können unter www.acfny.org (auf „Events“ klicken und unter dem Datum des 16.02. die Veranstaltung aufrufen)
Eine Veranstaltung des Austrian Cultural Forum New York
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo ACF NYC
 
Mittwoch, 1. Februar 2017 um 18.30 Uhr
Zentralsynagoge Sofia
Ekzarh Joseph 10
1000 Sofia / Bulgarien
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Die Welle von Terroranschlägen einerseits und rechtsextremen Gewalttaten andererseits führt uns erneut vor Augen, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Gregorij H. von Leitis
Eintritt: frei – Reservierungen und weitere Infos erhalten Sie per eMail.
Eine Veranstaltung der Deutschen Botschaft Sofia und der Zentralsynagoge Sofia
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Deutsche Botschaft in Sofia
Logo Synagoge Sofia
 
Freitag, 27. Januar 2017 um 19.30 Uhr
Pfarrsaal von St. Ursula
Kaiserplatz 13 A
80803 München
Zum Internationalen Holocaust Gedenktag:
Die Zeit hat unser Herz pervertiert
unter der Schirmherrschaft von Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Eine Lesung ausgewählter Texte von Stefan Zweig in Erinnerung an den 75. Todestag des Schriftstellers
1881 in Wien geboren, wuchs Stefan Zweig in einem großbürgerlichen Elternhaus auf. Die Erfahrungen des 1. Weltkrieges machten ihn zu einem Pazifisten. Gemeinsam mit seinem väterlichen Freund Romain Rolland setzte er sich nach 1918 für die friedliche Vereinigung Europas ein.
Bis zum Alter von 52 Jahren veröffentlichte Zweig etliche Bücher und Theaterstücke und warb in zahlreichen Vorträgen für ein geistig geeintes Europa, in dem Nationalismus und Revanchismus keinen Platz haben sollten.
Nach der Machtergreifung durch die Nazis emigrierte er nach England. Seine Bücher wurden von den Nazis verbrannt. Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges erkannte Zweig, dass der Traum eines im Geist des Humanismus geeinten Europa endgültig zerstört sei. Er ließ sich im brasilianischen Petropolis nieder. Der fortschreitende Krieg und die immer düsterer werdenden Aussichten in Europa bedrückten ihn schließlich so sehr, dass er in der Nacht vom 22. Februar 1942 Selbstmord beging.
In einem Brief an Richard Strauss schrieb Zweig einmal: „Allen wirklichen Kunstwerken wohnt die Kraft inne, Widerstände zu besiegen.“ Zweig war Realist genug, um zu sehen, wie die Welt um ihn herum wirklich war. Doch er bleibt nicht bei der Abbildung dieser erlebten Welt stehen. Seine Bücher treiben uns an, Energien zu entwickeln zur Beseitigung der geschilderten Missstände. Jede Zeile fordert uns als seine Leser heraus, die eigene Trägheit des Herzens zu überwinden.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Gregorij H. von Leitis
Eintritt: frei – um Spenden für die Arbeit von Elysium – between two continents wird gebeten
Eine Veranstaltung von Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive in Kooperation mit der Pfarrei St. Ursula München-Schwabing
Logo Pfarrverband
 
Dienstag, 24. Januar 2017 um 12.30 Uhr
Deutsche Botschaft
Wien / Österreich
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Die Welle von Terroranschlägen einerseits und rechtsextremen Gewalttaten andererseits führt uns erneut vor Augen, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Gregorij H. von Leitis
Geschlossene Veranstaltung
Eine Veranstaltung der Deutschen Botschaft Wien
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive

Logo Deutsche Botschaft in Wien

 
 
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