The Lahr von Leitis Academy & Archive
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The Bridge Journal
Newsarchiv von The Lahr von Leitis Academy & Archive
Newsarchiv 2016
 
Montag, 19. Dezember 2016 um 19.30 Uhr
Karl Jaspers-Gesellschaft e.V.
Unter den Eichen 22
26129 Oldenburg
Eine Schule als Theater – ein Theater als Schule
Erwin Piscators Dramatic Workshop an der New School und sein Beitrag zum amerikanischen Theater
Michael Lahr spricht über Piscators Zeit und Wirken im Exil. Erwin Piscator (1893 – 1966), Begründer des politischen Theaters, war einer der bedeutendsten Impresarios und einflußreichsten Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts, nicht nur in Deutschland, wo seine künstlerische Laufbahn im Berlin der 1920er Jahre begann, sondern auch in den Vereinigten Staaten, wo er ab 1939 Zuflucht vor der Verfolgung durch das Nazi-Regime fand.
Nachdem Piscators ursprüngliche Idee, seine Bühnenbearbeitung von Leo Tolstois „Krieg und Frieden“ am Broadway auf die Bühne zu bringen, scheiterte, konzentrierte er sich darauf, an der New School for Social Research den Dramatic Workshop zu gründen, eine Schauspielschule, die gleichzeitig als künstlerisches Laboratorium fungierte. In mancher Hinsicht war der Dramatic Workshop eine Fortsetzung von Piscators Ideal des „politischen Theaters“ mit anderen Mitteln, in anderer Hinsicht aber auch eine Zäsur und Neuausrichtung. Trotz zahlreicher Widrigkeiten brachte der Dramatic Workshop im Laufe der Jahre Berühmtheiten wie Harry Belafonte, Marlon Brando, Tony Curtis, Ben Gazzara, Judith Malina, Tony Randall, Elaine Stritch und Tennessee Williams hervor.
Als sich die politische Situation im Zuge des Kalten Krieges und der antikommunistischen Hetzjagd unter McCarthy zuspitzten, sah sich Piscator gezwungen, New York 1951 Hals über Kopf zu verlassen.
Der Vortrag rekonstruiert die gesellschaftlichen und politischen Umstände, die Piscator bei seiner Ankunft in Amerika vorfand und zeigt auf, wie er versuchte, durch seine Unterrichtsmethoden und besonders durch die Wahl seiner Stücke dem politischen Theater in den USA den Boden zu bereiten.
Eintritt: € 7,- / € 5,- (erm.)

Eine Veranstaltung der Karl Jaspers-Gesellschaft e.V.

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Donnerstag, 15. Dezember 2016 um 19.00 Uhr
Erwin Piscator Haus
Biegenstraße 15
35037 Marburg / Lahn
Politisches Theater macht Schule:
Erwin Piscator im New Yorker Exil…
… und wie Elysium – between two continents das Erbe des Theatermachers auf beiden Seiten des Atlantiks wachhält
Michael Lahr referiert über Erwin Piscators Zeit und Wirken im New Yorker Exil. Gregorij von Leitis, Gründungsintendant von Elysium und Vorsitzender der Erwin Piscator Award Society, erzählt davon, wie Piscators Ideen des politischen Theaters ihn und seine eigene künstlerische Arbeit bis heute prägen und wie die Begegnung und Zusammenarbeit mit Maria Ley Piscator, der Witwe des revolutionären Theaterpioniers zur Gründung des Erwin Piscator Preises führte, der seit 1985 regelmäßig verliehen wird.
Eintritt: € 6,-
Eine Veranstaltung der Universitätsstadt Marburg
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Dienstag, 18. Oktober 2016 um 19.30 Uhr
Austrian Cultural Forum
11 East 52nd Street
New York, NY 10022 / USA
Viktor Frankl: Trotzdem Ja zum Leben sagen
In den 1920er Jahren begründete der Neurologe und Psychiater Viktor Frankl (1905 – 1997) die “Dritte Wiener Schule der Psychotherapie”, die sogenannte Logotherapie oder Existenzanalyse. In seinem Therapieansatz stellt er die Frage nach Sinn und Wert des Lebens in den Mittelpunkt.
Nachdem er den Holocaust als Einziger aus seiner Familie überlebt hatte, reflektiert Frankl über seine Erfahrungen im Konzentrationslager in dem berühmt gewordenen Buch „…trotzdem Ja zum Leben sagen“. Es zählt in den Vereinigten Staaten von Amerika zu den zehn einflußreichsten Büchern überhaupt. Weniger bekannt ist sein Stück „Synchronisation in Birkenwald: Eine metaphysische Konferenz“, das er 1946 schrieb. Anläßlich von Frankls 85. Geburtstag inszenierte Gregorij H. von Leitis mit der von ihm gegründeten Elysium Theater Company die Welturaufführung dieses Stückes in New York im Beisein des Autors.
Schon früh trat Frankl für Versöhnung ein, war er doch zutiefst davon überzeugt, daß allein Versöhnung einen Ausweg aus den Katastrophen des Krieges und des Holocaust weisen könne.
Gerade diese Akzente im Werk Viktor Frankls – Sinnerfahrung, auch im Leid und im Leiden, und Versöhnung mit sich selbst und mit der Welt als Voraussetzung für ein Heilwerden der Welt und der Gesellschaft – sind heute aktueller denn je.
Die literarische Collage will Einblick in Viktor Frankls Gedankenweelt geben und Kernaussagen seiner Logotherapie vorstellen.
Es liest: Gregorij H. von Leitis
Konzept & Einführung: Michael Lahr
Eintritt: frei – Reservierungen sind erforderlich und und können hier gemacht werden.
Eine Veranstaltung des Austrian Cultural Forum New York
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo ACF NYC
 
Donnerstag, 15. September 2016 um 18.30 Uhr
IBB (Konferenzraum)
Pr. Gasety „Prawda“ 11
220116 Minsk / Weißrussland
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Die Welle von Terroranschlägen einerseits und rechtsextremen Gewalttaten andererseits führt uns erneut vor Augen, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Es liest Gregorij H. von Leitis
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Eintritt: frei
Info: www.minsk.diplo.de
Sprache: Deutsch mit russischen Untertiteln
Eine Veranstaltung der Deutschen Botschaft in Minsk zum Auftakt der Deutschen Wochen in Weißrussland
Logo Deutsche Botschaft in Minsk
Logo German Embassy Minsk
 
Dienstag, 6. September 2016 um 19.00 Uhr
Maisel Synagoge
Maiselova 10
110 00 Prag / Tschechien
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Die Welle von Terroranschlägen einerseits und rechtsextremen Gewalttaten andererseits führt uns erneut vor Augen, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Es liest Gregorij H. von Leitis
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Eintritt: frei
Sprache: deutsch mit tschechischer Übersetzung
Eine Veranstaltung der Deutschen Botschaft in Prag in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum in Prag

Logo Deutsche Botschaft in Prag     Logo Jüdisches Museum in Prag

 
Donnerstag, 2. Juni 2016 um 19.30 Uhr
St. Ursula München
Pfarrsaal
Kaiserplatz 13 A
80803 München
Elysiums Internationales Akademieprogramm für junge SängerInnen
„Wanderlieder“
Wiederentdeckte Schätze aus dem 2. Weltkrieg und dem Holocaust
Catherine Laub, Sopran, und Rita Attrot, Klavier, präsentieren die deutsche Erstaufführung des Liedzyklus „Wanderlieder“ von Bernd Graf von Schwerin (1885 – 1945), sowie Lieder der von den Nazis verfolgten und verfemten Komponisten Viktor Ullmann, Ilse Weber und Egon Lustgarten.
Michael Lahr führt in das Programm ein.
Eintritt frei – um Spenden zugunsten von Elysiums Projekt „Kunst und Bildung ohne Grenzen“ wird gebeten
Eine Veranstaltung von The Lahr von Leitis Academy & Archive und Elysium – between two continents e.V.
 
Dienstag, 24. Mai 2016 um 19.30 Uhr
Karl Jaspers Haus
Unter den Eichen 22
26122 Oldenburg
Vom protestantischen Pfarrhaus zum „Anti-Christ“
Aufgewachsen in einem protestantischen Pfarrhaus und von der erwecklichen Frömmigkeit des Pietismus geprägt, schrieb sich Nietzsche anfangs als Student für Theologie und Philologie ein, wendete sich aber im ersten Bonner Studienjahr vom Christentum ab und entschied sich ganz für die Philologie. Während seiner Professur im „frommen Basel“ trifft er erneut im Bürgertum auf die pietistische Spielart des Protestantismus. Die Lektüre Hölderlins, das Studium der Antike, die Begegnung mit der Philosophie Schopenhauers und schließlich die Freundschaft mit Richard Wagner setzen eine Emanzipation in Gang, die aus Nietzsche einen der großen kritischen Diagnostiker seiner Zeit, einen Moralisten und brillanten Aufklärer werden ließ, aber auch einen der prononciertesten Kritiker des Christentums.
Nietzsches Diktum „Gott ist tot“ machte ihn in den Augen seiner Zeitgenossen zum Antichristen. Als „Prophet des Übermenschen“ wetterte er gegen das Philistertum seiner bürgerlichen Zeitgenossen und bemühte sich um eine Neubegründung der Moral „Jenseits von Gut und Böse“. Und doch blieb in seinem polemischsten Buch „Der Antichrist. Fluch auf das Christentum“ Jesus von aller Kritik verschont.
Friedrich Nietzsche verstand sich gewissermaßen als ein „Stachel des Fremden“ im behäbigen Körper der „dekadenten“ Gesellschaft und Kultur seiner Zeit. Er war seiner eigenen Zeit fremd, bezeichnete sich selbst als „posthumen Denker“, dessen Stunde erst kommen würde.
Michael Lahr wird in seiner Einführung versuchen, den außergewöhnlichen Denkweg Nietzsches zu rekonstruieren. Gregorij von Leïtis wird Schlüsselstellen aus Nietzsches Werk lesen.
Eintritt: € 7,- / € 5,- (erm.)
Eine Veranstaltung der Karl Jaspers Gesellschaft e.V.
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Karl Jasper Gesellschaft
 
Dienstag, 17. Mai 2016 um 19.00 Uhr
Botschaft der Republik Litauen
Charitéstraße 9
10117 Berlin
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Die Terrorakte vom 13. November in Paris haben uns erneut grausam vor Augen geführt, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Es liest Gregorij H. von Leitis
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Eintritt: frei - Um Reservierungen wird gebeten. Bitte melden Sie sich verbindlich an unter veranstaltungen-botschaft@mfa.lt
Eine Veranstaltung der Litauischen Botschaft Berlin
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Litauische Botschaft
 
Dienstag, 10. Mai 2016 um 16.00 Uhr
Universität Daugavpils
Konzertsaal
Vienibas iela 13
5401 Daugavpils / Lettland
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Die Terrorakte vom 13. November in Paris haben uns erneut grausam vor Augen geführt, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Es liest Gregorij H. von Leitis
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Eintritt: frei
Eine Veranstaltung der Universität Daugavpils
in Kooperation mit dem DAAD-Büro Daugavpils, Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Humanistische Fakultät der Universität DaugavpilseinbaueLogo Universität Daugavpil
 
Donnerstag, 5. Mai 2016 um 17.30 Uhr
Toleranzzentrum
Jüdisches Museum Vilnius
Naugarduko str. 10 / 2
01309 Vilnius / Litauen
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Die Terrorakte vom 13. November in Paris haben uns erneut grausam vor Augen geführt, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Es liest Gregorij H. von Leitis
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Eintritt: frei
Eine Veranstaltung des Toleranzzentrums Vilnius
in Kooperation mit der Konrad Adenauer Stiftung, Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Konrad Adenauer Stiftung Logo Toleranzzentrum Vilnius
 
Dienstag, 26. April 2016 um 19.30 Uhr
Künstlerhaus München
Lenbachplatz 8
80333 München
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Die Terrorakte vom 13. November in Paris haben uns erneut grausam vor Augen geführt, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Es liest Gregorij H. von Leitis
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Eintritt: € 18,- / € 9,- (erm.)
Tickets erhältich im Münchner Künstlerhaus, Tel. (089) 59 91 84 14, info@kuenstlerhaus-muenchen.de
München Ticket, Tel. (089) 54 81 81 81, www.muenchenticket.de
Eine Veranstaltung des Künstlerhauses München
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo German The New School
 
Mittwoch, 30. März 2016 um 14.00 Uhr
The New School
Theresa Lang Community and Student Center, Arnhold Hall
55 West 13th Street, Raum 1202
New York, NY 10011
Gedenken an Erwin Piscator anlässlich seines 50. Todestages
Am 30. März jährt sich Erwin Piscators Todestag zum 50. Mal. Aus diesem Anlaß wird die New School, gemeinsam mit The Lahr von Leitis Academy & Archive und Elysium – between two continents, zwei Vorlesungen präsentieren, die der bis heute anhaltenden Bedeutung von Piscators Erbe nachgehen.
Erwin Piscator (1893 – 1966) war einer der originellsten und einflußreichsten Regisseure und Theatermacher des 20. Jahrhunderts, nicht nur in Deutschland, wo seine Karriere begann, sondern auch in den Vereinigten Staaten, wo er ab 1939 im Exil lebte. Piscator war nicht nur ein großer Theaterkünstler, sondern setzte durch sein Leben Zeichen in dunklen Zeiten: seine Leidenschaft für kämpferische Kunstformen, die den Status Quo herausforderten, wurde auch durch die politische Verfolgung seitens der Nationalsozialisten nicht gebremst. Bertolt Brecht sage einst über Piscator: „Piscator ist der größte Theatermann aller Zeiten. Er wird ein Erbe hinterlassen, dass wir nutzen sollten.“
Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte spricht über „Die Erfindung neuer Formen des Politischen Theaters: Erwin Piscators Theaterarbeit in Deutschland”
Ihre Vorlesung befaßt sich mit drei Schaffensperioden von Piscator: Die erste umfaßt seine politischen Revuen und seine Inszenierungen an der Volksbühne in den frühen 1920er Jahren, die zweite seine Produktionen an der Piscator-Bühne in den späten 20er Jahren, und die dritte seine Erfindung des Dokumentartheaters in den 1960er Jahren. In jeder dieser Phasen reagierte Piscator auf die veränderte politische Situation, indem er eine neue Form des politischen Theaters erfand. Jede dieser Formen ist ästhetisch höchst anspruchsvoll und hat das politische Theater auf eine neue Stufe gehoben.
Michael Lahr beschäftigt sich in seinem Vortrag mit „Einer Schule, die ein Theater ist – ein Theater, das eine Schule ist: Piscators Dramatic Workshop an der New School und sein Beitrag zum Amerikanischen Theater“
Sein Vortrag untersucht Piscators Arbeit im US-Exil (1939 – 1951). Nachdem seine ursprüngliche Hoffnung, „Krieg und Frieden“ am Broadway zu inszenieren, sich zerschlagen hatte, widmete sich Piscator der Gründung und Leitung des Dramatic Workshop an der New School. Der Dramatic Workshop diente gleichzeitig der professionellen Ausbildung zukünftiger Schauspieler, Regisseure und Dramatiker, aber auch als Laboratorium zum Experimentieren mit neuen Theaterformen. Einerseits war dieses Bemühen eine Fortsetzung von Piscators Idee des „politischen Theaters“, andererseits auch ein Abrücken von seiner bisherigen Arbeit.
Einführung durch Prof. James Miller, Ordinarius für Geisteswissenschaften und Professor für Politik an der New School for Social Research.
Erika Fischer-Lichte ist Professorin am Institut für Theaterwissenschaften der Freien Universität Berlin. Sie hat intensiv über die Ästhetik des Performativen geforscht. Viele ihrer zahlreichen Bücher wurden ins Englische übersetzt. Sie wird am 29. März mit dem Erwin Piscator Live Achievement Award ausgezeichnet.
Michael Lahr ist Exekutiv-Direktor von The Lahr von Leitis Academy & Archive, und Stellvertretender Vorsitzender der Erwin Piscator Award Society.
Logo German The New School
 
Dienstag, 29. März 2016 um 12.00 Uhr
The Lotos Club
5 East 66th Street
New York, NY 10065
Verleihung des 29. Erwin Piscator Preises
(der Erlös dient zur Förderung des internationalen Bildungsprogramms von Elysium und The Lahr von Leitis Academy & Archive)
Der Regisseur Bartlett Sher erhält den Erwin Piscator Preis. Von der New York Times als "einer der originellsten und aufregendsten Regisseure nicht nur des amerikanischen Theaters sondern auch der internationalen Opernwelt" beschrieben, hat Sher gerade für die Metropolitan Opera Otello inszeniert und zuvor für das Vivian Beaumont Theatre im Lincoln Center The King and I. Seine Inszenierung des Musicals Fiddler on the Roof eröffnet dieser Tage am Broadway. Für die Festspiele in Baden-Baden inszenierte er im vergangenen Jahr Gounods Faust, für die Salzburger Festspiele und La Scala vor einigen Jahren Gounods Romeo et Juliette. Sher wurde bislang sechsmal in der Kategorie "Beste Regie" für den wichtigsten amerikanischen Theaterpreis, den Tony Award, nominiert und gewann ihn für seine Inszenierung von South Pacific.
Für ihre Förderung von Kunst, Kultur und Bildung wird die Mäzenin Sachi Liebergesell mit dem Piscator Ehrenpreis in Erinnerung an Maria Ley Piscator ausgezeichnet. Sie ist u.a. Präsidentin der Licia Albanese-Puccini Foundation und der Liebergesell Foundation, sowie Vize-Präsidentin der Zuzana Ruzickova & Viktor Kalabis Foundation. Sachi Liebergesell engagiert sich in vorbildlicher Weise für die Förderung von jungen Sängern und Musikern.
Der Piscator Preis für das Lebenswerk wird an die deutsche Theaterwissenschaftlerin Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte verliehen. Nach Stationen an den Universitäten in Frankfurt, Bayreuth und Mainz ist Prof. Fischer-Lichte seit 1996 am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin tätig. Die international hochgeschätzte Wissenschaftlerin hat intensiv über die Ästhetik des Performativen geforscht. Sie ist Vorsitzende des Kuratoriums der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Kommissionsvorsitzende des Europäischen Wissenschaftsrates für den Bereich "Cultures and Cultural Production".
Eintritt: $ 325 (der steuerlich absetzbare Spendenanteil beträgt $ 240)
Für weitere Informationen und um eine Einladung zugeschickt zu bekommen, kontaktieren Sie bitte Michael Lahr per Mail ml@lahrvonleitisacademy.eu
 
Donnerstag, 4. Februar 2016, 18.00 Uhr
German House
Auditorium
871 United Nations Plaza
New York, NY 10017
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – ein ermutigendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer, Advisor / Foundation for Holocaust Victims
Lesung mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Die Terrorattacken von Paris und San Bernardino, CA führen uns brutal vor Augen, wie Haß Menschen verblenden kann und wie viel Zerstörungs- und Gewaltpotential eine unmenschliche Ideologie entfesseln kann.
Die in Theresienstadt inhaftierten Künstler haben den Haß und die Verachtung der Nazis auf ihre Weise gekontert. Sie setzten diesem Haß, der von Graham Greene als Mangel an Fantasie charakterisiert wurde, eine Fantasie-Offensive entgegen. Mit ihrer künstlerischen Imagination stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig.
Die Worte dieser Künstler können uns auch heute ermutigen, die Spirale des Hasses, der Gewalt und der Zerstörung zu durchbrechen.
Es liest Gregorij H. von Leitis
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Eintritt: frei – Reservierungen erforderlich
Zur Reservierung bitte schicken Sie eine Mail an rsvp-gk@newy.auswaertiges-amt.de oder rufen das Deutsche Generakonsulat an unter 212-610 9721 (Frau Simone Foersch).
Eine Veranstaltung des Deutschen Generalkonsulates New York
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo German Consulate NYC
 
Mittwoch, 27. Januar 2016, 19.30 Uhr
Austrian Cultural Forum New York
11 East 52nd Street
New York, NY 10022
Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag
Gibt es Wunder? Es gibt nur Wunder!
Egon Lustgarten: Komponist im Exil
Ein Musikalisch-Literarisches Portrait

in Erinnerung an unser verstorbenes Beiratsmitglied Maestro Kurt Masur
Ganz zu unrecht ist der österreichische Exilkomponist Egon Lustgarten (1887 – 1961) bis heute fast vergessen. 1938 durchkreuzte der „Anschluß“ die geplante Uraufführung seiner Oper „Dante im Exil“ an der Wiener Staatsoper. Egon Lustgarten floh mit seiner Frau und Tochter nach New York. Dort musste er im Alter von 50 Jahren noch mal ganz von vorne anfangen, gab Musikunterricht und arbeitete hart, um die Familie über Wasser zu halten. Allen Widrigkeiten zum Trotz war er auch im Exil sehr produktiv und schrieb viele weitere Werke, darunter vier Opern. Nach dem 2. Weltkrieg bemühte sich Lustgarten vergebens darum, seine Opern auf deutschen oder österreichischen Bühnen zu platzieren. Am 2. Mai 1961 starb er in Syosset, New York.
Auch als Musikschriftsteller und Vortragender war er aktiv, hinterließ umfangreiche Tagebücher und Korrespondenzen mit seinen Zeitgenossen, u.a. mit Karl Kraus. Lustgartens Tochter übergab fast den gesamten Nachlaß an Gregorij von Leïtis. Anläßlich der Uraufführung von „Dante im Exil“ 2005 schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Neugeburt eines vergessenen Opernwerkes (…) in Gregorij von Leïtis’ einfühlsamer Regie.“ Seither bemühen sich G. von Leïtis und M. Lahr, das Werk Lustgartens dem Vergessen zu entreißen.
Konzept & Einführung: Michael Lahr
Klavier: Dan Franklin Smith
Sopran: Jeannie Im
Rezitation: Gregorij H. von Leïtis
Eintritt: frei – Reservierungen sind erforderlich und können unter folgendem Link gemacht werden: http://www.acfny.org/event/reservation/elysium-between-two-continents-1/
Eine Veranstaltung des Austrian Cultural Forum New York
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
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Donnerstag, 21. Januar 2016, 19.00 Uhr
Lithuanian Consulate General
420 Fifth Avenue, 3rd Floor
New York, NY 10018
Demokratie verteidigen
Eine Rückbesinnung auf die demokratischen Grundwerte in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit
unter der Schirmherrschaft von Kerry Kennedy, Präsidentin Robert F. Kennedy Human Rights
Literarische Collage mit Texten von Mahatma Gandhi, Robert F. Kennedy, Hermynia zur Mühlen, Erich Mühsam, Alfred Polgar, Carl von Ossietzky, Joseph Roth, Hans Sahl, Kurt Tucholsky, Lasantha Wickrematunge u.a.
Nach der Öffnung des Eisernen Vorhanges 1989 schien der Siegeszug der Demokratie unaufhaltsam zu sein. 25 Jahre später ist die anfängliche Euphorie großer Ernüchterung gewichen. Globalisierung, steigende Arbeitslosigkeit, Sozialabbau, die Marginalisierung großer Gruppen der Gesellschaft haben dazu geführt, dass das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen schwindet.
Die sozialen und ökonomischen Verwerfungen wurden durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise seit 2008 noch weiter verschärft. Die wirtschaftliche Krise hat sich zu einer Krise der Demokratie entwickelt. Vielerorts wird für diese Verfallserscheinungen bereits der Ausdruck „Postdemokratie“ verwendet.
Heute ist das westliche System einer offenen, demokratisch fundierten Gesellschaft von vielen Seiten bedroht. Gerade in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit scheint es wichtig, daran zu erinnern, welch große Errungenschaft die Demokratie ist und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Das Programm „Demokratie verteidigen“ präsentiert Texte von Autoren und Denkern, die zu ihrer Zeit gegen Zersetzungstendenzen und die Aushöhlung der Republik durch totalitäre Kräfte angeschrieben haben. Der Schrei nach einfachen Lösungen, die Sehnsucht nach einem starken Mann, der uns aus der Komplexitätsfalle der globalisierten Welt befreit, wird immer größer. Dagegen will das „Demokratie verteidigen“ ein Zeichen setzen.
Es liest Gregorij H. von Leitis
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Eintritt frei – Reservierungen erforderlich
Zur Reservierung schicken Sie bitte eine Mail an ny.renginiai@urm.lt oder rufen das Litauische Generalkonsulat unter 212-354 7850 an.
Eine Veranstaltung des Litauischen Generalkonsulates New York
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
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